Susanne Kehrbusch


„Alles klar

mit Haut und Haar“



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zu meinem Buch:

In meinem Buch möchte ich Ihnen zu den wichtigsten und gebräuchlichsten kosmetischen Bereichen so viel Hintergrundinformation vermitteln, dass Sie in der Lage sind, eigenverantwortlich zu entscheiden, welche Kosmetikprodukte Sie wirklich brauchen und welche Sie besser meiden sollten, auch um gesundheitliche Risiken auszuschließen. Dabei habe ich bewusst auf eine Namensnennung bestimmter Produkte verzichtet. Die Inhaltsstoffe und Zusammensetzungen wechseln ständig, und die eine Firma ist kaum empfehlenswerter als die andere. Das gilt vor allem für die wenigen Großkonzerne, die sich den Löwenanteil des Kosmetikmarktes teilen.

Die Wella AG ist Spitzenreiter auf dem Friseurmarkt. Unilever, der größte Margarine-Hersteller der Welt, gehört wie L´Oréal und Proctor & Gamble zu den drei größten Kosmetikproduzenten, gefolgt von Kao, Shiseido, Beiersdorf und Henkel. Aber auch die typischen Frisörmarken wie Schwarzkopf, Goldwell, Revlon, Redken gehören, wie viele andere, zur nicht empfehlenswerten Gruppe von Kosmetikproduzenten, wie sich leicht überprüfen lässt. Die Firmen, die durch ihren Namen Natur und Gesundheit suggerieren, wie beispielsweise Biosthetique, Phytologie, Pur Hair, Body-Shop, Yves Rocher, haben oft ebenfalls bedenkliche Stoffe in ihren Produkten. Aber auch bei den Produkten der so genannten Naturkosmetik ist längst nicht alles im Reinen, ganz zu schweigen von Apotheken- und Reformhaus-Marken.

Von einigen Berufskolleginnen werde ich bereits als Nestbeschmutzerin betitelt. Es kann aber nicht darum gehen, Berufsgeheimnisse zu wahren, die auf Kosten der Gesundheit gehen, auch und verstärkt der Gesundheit der Friseure.


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Leseprobe (Auszug aus dem Vorwort)


Aufklärung tut Not.

  1. Vom kritiklosen zum verantwortungsvollen Konsumenten.

  2. Vom unbewusst zum bewusst Handelnden.


Auch ich war einmal ein kaum nachdenkender oder infrage stellender Verbraucher, zumal ich aus einer sehr oberflächlichen beruflichen Welt komme, der künstlichen Welt der Friseure. Ihr höchstes Ziel ist es, den „aktuellen Trend“ auf die Köpfe der Menschen zu bringen. Dazu nehmen Sie alles zu Hilfe, was die kosmetische, chemische Industrie zu bieten hat. Es ist dabei nicht wichtig, ob Haare gesund oder „kaputt“ sind. Hauptsache, sie sehen einigermaßen gesund aus.

Über die tatsächliche Wirkungsweise der benutzten Produkte habe ich nie nachgedacht. Die Industrie hat mir die Vorzüge genannt. Die Inhaltsstoffe brauchte ich nicht zu kennen um braune Haare rot zu färben. Werbeaussagen habe ich nie infrage gestellt. Im Gegenteil, als Referentin in einer Weiterbildungsschule für Friseure vermittelte ich den Kolleginnen das Neueste aus Mailand, London und Paris. Ich war, aus heutiger Sicht betrachtet, fast ein Sprachrohr der Kosmetikindustrie.

Nach 18-jähriger beruflicher Tätigkeit und 7-jähriger Selbstständigkeit mit einem konventionellen, sehr erfolgreichen Frisörgeschäft kam der Umbruch. Durch eine schwere Erkrankung stellte ich meinen Lebensweg, genauer meinen Umgang mit mir selbst, infrage. Ich suchte Hilfe und landete in Lahnstein bei der Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB e.V. und ihrem Gründer Dr. Max Otto Bruker. Schnell entschloss ich mich zur Ausbildung zur ärztlich geprüften Gesundheitsberaterin GGB. Ich erfuhr dort zum ersten Mal etwas über die krankmachenden Machenschaften der Industrie und über eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Menschen. In der Ausbildung im „Dr. Bruker-Haus“ ging es hauptsächlich um die Nahrungsmittel- und Pharmakonzerne. Mir wurde schnell klar, dass es an der Zeit war, zu hinterfragen, was ich so Tag für Tag mit meinen Kunden und mir veranstaltete. Warum sollte die Kosmetikindustrie besser sein als die Nahrungsmittelindustrie?

Natürlich war auch mir nicht entgangen, dass die Hautprobleme und -erkrankungen immer weiter zunahmen. Kopfhautprobleme, Allergien und Schuppen waren fast normal. Auch die Zahl der haut- und atemwegserkrankten Mitarbeiter nahm zu. Die zuständige Berufsgenossenschaft schlug bereits Alarm. Aber sie stellte nicht die Produkte, sondern nur den Umgang damit infrage.


Wissen heißt Verantwortung lehrte man mich in Lahnstein. So entschloss ich mich zu einem Ausstieg aus diesem krankmachenden, chemischen Umfeld. Inspiriert von einem Seminar bei biologisch arbeitenden Friseuren, verkaufte ich mein Geschäft und machte mich auf die Suche nach einer unabhängigen Weiterbildung, um mehr Wissen über Inhaltsstoffe und tatsächliche Wirkweisen zu erfahren. Wer sucht – der findet, und so begegnete ich kämpferischen österreichischen Berufskollegen, die mir durch ihr Wissen einen guten Grundstock lieferten, auf dem ich aufbauen konnte. Ich stieg immer tiefer in die Materie ein. Zeitweise verschlug es mir den Atem vor Fassungslosigkeit, wie wenig Verbraucherschutz die Kosmetikindustrie kennt und wie sie die Gesundheit der Menschen der Profitgier opfert.

Seit 1998 betreibe ich ein ganzheitliches, biologisches Friseurgeschäft mit Gesundheitsberatung (GGB) und verzichte völlig auf gesundheitsbedenkliche Stoffe. Ich arbeite als Referentin für Haut- und Haargesundheit in Lahnstein, außerdem an einer Weiterbildungsschule für Friseure und an Haut- und Haargesundheit Interessierten. Heute ist mein oberstes Ziel, Aufklärung zu betreiben in einem Bereich, in dem in Europa täglich ca. 10 Millionen Euro für Produkte ausgegeben werden, die bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht gebraucht werden und dazu noch schädlich sind.

Bei meiner täglichen Arbeit stelle ich fest, dass die Kunden immer unzufriedener sind über den Zustand ihrer Haare und der Haut. Sie sind überdies ratlos bei der Wahl der richtigen Produkte zur Pflege von Haut und Haar.


Dies will ich mit meiner Arbeit und meinem Wirken ändern!


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